Documentation

Architecture Philosophy & Specifications

🧠 1. The OCS Paradigm

OCS Galaxy trennt Infrastruktur strikt von Logik.

Traditionelle Systeme verankern Geschäftslogik tief im Kern ihrer Architektur. Das führt zu:

  • hoher Komplexität
  • geringer Flexibilität
  • Vendor Lock-in

🔄 OCS Ansatz

OCS Galaxy verfolgt ein anderes Modell: Der Core ist kein Anwendungssystem – sondern ein neutraler Event- und Identitätsraum.

🔹 Core Funktionen

Der OCS Core übernimmt ausschließlich:

  • Event Routing (Message Bus)
  • Identitätsauflösung (Object Registry)
  • Zustandskonsistenz
🔹 Module übernehmen Logik

Alle Funktionalität entsteht außerhalb des Kerns:

  • Zeiterfassung
  • Lagerverwaltung
  • Zugriffskontrolle
  • Maschinenlogik
👉 Diese werden als Module implementiert.

⚙️ Modulprinzip

Ein Modul:

  • hört auf bestimmte Events
  • prüft Berechtigungen
  • verarbeitet Daten
  • erzeugt neue Events (Side Effects)

🧬 2. Object State Space

Alles im OCS Galaxy ist ein Objekt mit Identität.

Ein Objekt ist jede Entität mit einer persistenten ID.

Beispiele:
  • 👤 Person (User)
  • 🏭 Maschine (z. B. Pumpe)
  • 🚪 physisches Objekt (Tür, Bauteil)
  • 📄 digitale Entität (Session, Dokument)
🧠 Grundprinzip

Nodes speichern keine Wahrheit – sie beobachten und melden Zustände.

🔄 Zustandsmodell
  • Events beschreiben Veränderungen
  • Registry hält den aktuellen Zustand
  • Module reagieren auf Änderungen

🧱 3. The Three Pillars

Die Architektur von OCS Galaxy basiert auf drei zentralen Ebenen:

🟦 Gateway Layer

Einstiegspunkt für alle externen Signale

Aufgaben:
  • Normalisierung von Hardware-Protokollen
  • Authentifizierung von Quellen
  • Weiterleitung als standardisierte Events

🟩 Registry Layer

Zentrale Zustandswahrheit des Systems

Aufgaben:
  • Speicherung aller Objektzustände
  • Verwaltung von Beziehungen
  • globale Identitätsauflösung

🟥 Execution Layer

Logik- und Reaktionsebene

Aufgaben:
  • Ausführung von Modulen
  • Verarbeitung von Events
  • Erzeugung neuer Systemzustände

🔐 4. Systemeigenschaften

OCS Galaxy ist:

  • event-driven (ereignisgesteuert)
  • identity-based (objektzentriert)
  • modular (erweiterbar ohne Core-Änderung)
  • distributed (Node-basiert)
  • zero-trust secured (keine impliziten Vertrauensannahmen)

⚙️ 5. Systemverhalten

Ein reales Szenario:

📡 Ereignis

Ein Sensor erkennt eine Bewegung an einer Tür.

🔄 Ablauf
  1. Gateway empfängt das Signal
  2. Event wird validiert und normalisiert
  3. Registry aktualisiert den Zustand
  4. Modul entscheidet über Zugriff
  5. Execution Node reagiert (Tür öffnen / blockieren)

🚀 6. Warum Architektur?

Das OCS-Modell ermöglicht:

  • klare Trennung von Infrastruktur und Anwendung
  • einfache Erweiterung durch neue Module
  • Integration physischer Systeme
  • vollständige Nachvollziehbarkeit aller Prozesse
  • Skalierung über verteilte Nodes

📌 Kurz gesagt

OCS Galaxy ist ein eventbasiertes, objektzentriertes System, in dem Logik modular auf einem sicheren, verteilten Kern aufsetzt.

Haeufige Fragen zur OCS Dokumentation

Was ist das OCS Paradigma?

OCS Galaxy trennt Infrastruktur strikt von Logik. Der Core ist ein neutraler Event- und Identitaetsraum. Alle Funktionalitaet entsteht in Modulen ausserhalb des Kerns – das verhindert Vendor Lock-in.

Was ist ein Objekt-Zustandsraum?

Jede Entitaet im System (Maschine, Person, Prozess) ist ein Objekt mit einer persistenten ID. Der aktuelle Zustand liegt in der Registry. Module reagieren auf Zustands-Aenderungen via Events.

Was sind die drei Saeulen der OCS-Architektur?

1. Gateway: Eingangspunkt fuer alle externen Signale. 2. Object Registry: Zentraler Zustandsspeicher. 3. Executor: Ausfuehrungsebene fuer alle Systemprozesse. Sehen Sie: System-Architektur.